Am 23.03.2026 fand für die fünften Klassen in Kooperation mit der Spedition Fürmetz sowie dem Volvo-Team München eine besonders praxisnahe Doppelstunde zur Verkehrserziehung statt. Im Mittelpunkt stand dabei ein Thema, das im Straßenverkehr oft unterschätzt wird, aber große Gefahren birgt: der Tote Winkel bei Lastkraftwagen.
Die Veranstaltung erstreckte sich jeweils über zwei Schulstunden und war in einen Theorie- sowie einen Praxisteil gegliedert. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern ein besseres Verständnis für gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu vermitteln und ihr Bewusstsein für die eigene Sicherheit zu schärfen.


Im Theorieteil wurden zunächst typische Gefahrensituationen besprochen, in denen Radfahrerinnen, Radfahrer und Fußgänger mit LKWs in Kontakt kommen. Besonders eindrücklich wurde erklärt, wie schnell man sich im Toten Winkel eines Fahrzeugs befinden kann, ohne vom Fahrer gesehen zu werden. Anhand anschaulicher Beispiele lernten die Kinder, wie sie solche Situationen erkennen und vermeiden können.
















Der anschließende Praxisteil bot ein besonderes Highlight: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst auf dem Fahrersitz eines LKWs Platz nehmen. Dadurch konnten sie direkt erleben, wie eingeschränkt die Sicht eines LKW-Fahrers tatsächlich ist. Sie erkannten, welche Bereiche trotz Spiegeln nicht einsehbar sind und wo sich die sogenannten Toten Winkel befinden. Diese Erfahrung machte die zuvor theoretisch besprochenen Inhalte greifbar und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Die Doppelstunde zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Verkehrserziehung nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch praktisch zu vermitteln. Durch die Kombination aus Wissen und eigenem Erleben konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erkenntnisse für ihre Sicherheit im Straßenverkehr gewinnen.
